Reiseblog: Segelfreizeit 2018 auf dem IJsselmeer

6. – 17. 8.2018: Die Jugendlichen unseres Teenkreises haben zwei spannende Wochen an Bord der Vliegende Hollander erlebt. Hier ist der Liveblog zum Nachlesen – für jeden Tag ein neuer Eintrag. Unser Reporterteam vor Ort: Joshua Thrun (Fotos) und Andrea Lenz (Text).

Tipp: Auf eins der Fotos klicken, um alle Bilder in größerer Auflösung zu sehen.


    Wow, was für eine Zeit!!!!

    18.8.2018 - Mein Resümee zur Freizeit 2018: Die Anreise in privaten Autos hat etwas famliäres an sich🤔 kein Wunder Mama und Papa sind ja auch dabei (für nicht eingeweihte: zwei der Mitarbeiter sind von je her Teenkreismutti und Teenkreisvati...)

    Die Teens sind an den Freitagen in den letzten Jahren so zusammen gewachsen, dass die Vorstellung Familie gar nicht so weit weg ist?.😄 Entsprechend gut hat es mit den 34 Leute an Bord (plus Besatzung und Baby) trotz der Enge geklappt. Der Zusammenhalt war phänomenal. Einer der Teens hatte ein Bein gebrochen und wir waren uns im Vorfeld schon sicher, dass alle darauf aufpassen würden und Rücksicht nähmen - und so war es dann auch. Generell war die Stimmung sehr freundschaftlich und umsichtig! Die Grüppchen waren immer wieder anders besetzt, je nachdem was gerade anstand und Langweile kam nicht auf. Wie auch bei dem Programm!😅

    Unsere Skipper versuchten uns gaaanz Holland von See aus zu zeigen. Man merkte, dass sie sehr viel Spaß an der Arbeit und an unserer Gruppe hatten. Somit waren wir schon am zweiten Tag auf Texel, wo wir bekanntlich die Insel mit den Rädern erkundeten, und am vierten Tag durch die Priele und Sandbänke segelnd auf der Insel Terschelling anlegten.

    Mit einem wilden Ritt auf See, der uns Respekt vor dem Meer lehrte, ging es wieder ins IJsselmeer zurück, nach Makkum. Von dort aus brachte uns der "Vliegende Holländern" zur größten "Kermis" Hollands, in dem schönen Hafenstädtchen Hoorn. Von Hoorn aus ist es dann nicht mehr weit nach Amsterdam, das Traumziel fast aller Teens, was dann auch in Form von "shopping- extrem", Grachtenfahrt und Wachsfiguren Kabinett gefeiert wurde. Das bescherte uns einen super tollen Tag in Amsterdam.

    Bei sehr schönem Wetter und gutem Wind ging es dann Richtung Urk und letztendlich nach Stavoren. Am letzten Tag kamen die Sonnenhungrigen unter uns noch mal auf ihre Kosten, zum Baden war es allerdings zu kalt, so dass wir alle Trocken im Heimathafen Lemmer ankamen.

    Wie das so auf Segelfreizeiten ist - die Windstärke bestimmt den Tag und davon hatten wir alles. Von Flaute und 0,7 Knoten, bis hinzu Windstärke 7 und 9,2 Knoten und Böen (Windstarke 10) die uns das Fürchten lehrten. Also war unterschiedlich viel zu tun und wer unseren Blog gelesen hat, kennt den Spruch bereits, "nichts ist beständiger als die Änderung😄" denn der Wind macht nicht unbedingt das, was wir wollen🤷🏻‍♀.

    Anfangs war das für alle etwas irritierend, da wir ja gewohnt sind, den Tag immer schön durchstrukturiert zu haben 📋📆📋. Die Erfahrung so flexibel als möglich zu bleiben und dabei doch immer gute Laune zu haben, war aber sicher für alle eine gute und gesunde Herausforderung. Die gute Laune war aber sicher auch einem anderen Bereich des Schiffes zu verdanken - der Küche!!!! 👩🏻‍🍳👩‍🍳Die Versorgung durch die Küchencrew war exzellent!!!!🌟🌟🌟🌟🌟 Nur zum Schluss waren doch einige ziemlich enttäuscht, dass die Abschluss Party am Strand ins Wasser fiel (es regnete🤨)

    Geistlich sind wir allerdings nicht ins Wasser gefallen. Toll, das uns Heinz Janzen, Jugendreferent, immer wieder lebensnahe Impulse zu den Zehn Geboten geben konnte und an den Abenden anhand der Geschichte Davids einige wichtige Aspekte unseres Glaubensleben deutlich machen konnte. Viele der Teens fanden das so spannend und hilfreich, dass ein Ausbleiben der Impulse durch die oben erwähnte Flexibilität😅 moniert wurde und selbst Fragen formuliert wurden, die den Teens unter den Nägeln brannten. Daher gab es zum Schluss sogar noch Workshops, die von den zahlreich Interessierten wahrgenommen wurden. Glücklich machen würde uns, wenn die Teens dies nun in ihrem Alltag leben könnten und sie so in ihrem Glauben gefestigt würden.

    Freizeitfazit in drei Worten? (Wenn das überhaubt möglich ist😉)

    * Gemeinschaft mit Jesus
    * Gemeinschaft untereinander
    * Freundschaft
    * Teenskreis!

    Hm, sind doch ein paar mehr geworden😅

    Aufbruchstimmung

    17.8.2018 - Tag der Abreise😟 Abends würden wir wieder zu Hause sein... Jetzt könnte man ja meinen, dass morgens schon Aufbruchstimmung herrschte - war auch so. Allerdings in den neuen Segeltag!!!

    Noch vor dem Frühstück wurden die Segel gehisst, volle Segelbesetzung inklusive Rahsegel und Klüver! Der Klüver ist wegen des Netzes vorne seeehr beliebt. Nach einer Ansprache und weiterer Theorie zum Segeln für die Crew klappte das Hissen reibungslos und machte daher allen richtig Spaß - nur... der Wind hatte die Ansprache des Skippers wohl nicht ganz verstanden und blieb einfach mal weg🤨. Speziell einige der CrewmitgliederInnen (😏) hatten daher viel Zeit sich zu sonnen.

    Genau - richtig gelesen! Heute war die Sonne nach der Pause von gestern, wieder voll am Start. Die meisten Teens nutzten die Zeit aber lieber um wirklich gute Gespräche zu führen und den gestrigen Abend revue passieren zu lassen. Auch wurde schon der Gottesdienst für diesen Sonntag in Ablauf und Liedgut geplant, zu dem alle Leser an dieser Stelle herzlich eingeladen werden.

    Immer wieder erstaunt es wie umsichtig und weitsichtig die Teens mit Themen des Glaubens umgehen. Und es ist schön zu sehen, wie fest manche von ihnen entschlossen sind, Jesus zu folgen. Wir Mitarbeiter wünschen ihnen die Stärke, auch in schwachen und herausfordernden Momenten fest im Glauben zu bleiben. Dafür beten wir!

    Morgen wird es noch einmal ein Resümee der Freizeit geben, daher sind die Leser eingeladen morgen bzw. am Sonntag nochmals 'reinzuschauen🤗

    Wind, Regen und ein Abschlussabend in Stavoren

    16.8.2018 - Wie schon anfangs erwähnt: Beständig ist nichts mehr als die Änderung😂

    Geplant war ein Schlag nach Stavoren, dort ein recht kurzer Aufenthalt um das Wasser aus dem Motorraum zu pumpen und einzukaufen, um von dort aus einen Abstecher in die Binnenmeere zu wagen. Auf einer Insel sollte es eine Andacht am Lagerfeuer und anschließender Beach-Party geben.

    Die Überfahrt nach Stavoren war der Kracher!!! Recht nahe am Wind machten wir sage und schreibe 9,2 Knoten. Das entspricht einer Geschwindigkeit von ca. 17km/h und hört sich jetzt nicht gerade viel an. Auf diesem Boot fühlt sich das aber gewaltig an und macht bei solch konstantem Wind richtig gute Laune.

    Leider zog es sich in Stavoren zu und es drohte zu regnen, was unseren Nachmittags-und Abendplan zunichte machte. Bei Regen die Segel setzen und dann doch nicht an den Strand können, ist nicht wirklich angesagt. Das war das erste Mal, dass einige Teens echt enttäuscht waren (nicht nur die, die Betreuer auch). Es war schon Holz gesammelt worden, aber... 🤷🏻‍♀. So blieb der Vliegende Holländer doch in Stavoren liegen, einem recht kleinen verschlafenen Örtchen mit immerhin drei Läden und einem Coop.

    Wurde schon mal erwähnt, dass es in Holland ein Leergutproblem gibt? In jedem Hafen gibt es gefühlt immer wieder andere Läden, von denen man das Leergut nicht bei einer der anderen Kette los wird😟 Man stelle sich die Trennerei und Sammelei vor🙄 Wir haben also etliche Flasche in Säcken gelagert, in der Hoffnung, den richtigen Laden im Hafen zu erwischen. Klappt nur mäßig😅

    Der Abend entschädigte allerdings alles. Heute versuchten die Mitarbeiter durch Zeugnis den Teens verschiedene Wege zur Bekehrung und zum aktiven Leben mit Gott aufzuzeigen, denn die Frage der Teens war: Wie erhalte ich das erste Feuer, das in mir für Jesus brennt? Es war ein sehr bewegender Abend!!! Danach waren die Teens nicht mehr zu Poker und co. aufgelegt, sondern veranstalteten spontan einen Lobpreisabend, der sich bis spät in die Nacht hinzog. Es entstanden tolle Gespräche, Gebete und eine spürbare Nähe zu Gott, die eine Lebensphilosophie komplett umkrempeln kann.

    Einige der Teens möchten dies nun auch zu Hause umsetzen, wofür inständig gebetet werden sollte, denn wir wissen alle, wie der Alltag einen verschlucken und das Vorhaben verdrängen kann.

    Wie verhält es sich mit dem Leid auf der Welt?

    15.8.2018 - Amsterdam entließ uns morgens früh mit freundlichem Wetter, was die Ausfahrt aus dem Stadtgebiet zu einem Erlebnis werden ließ. Für den Tag standen drei Meere auf dem Fahrplan: Ijmeer, Markermeer und zurück zum IJsselmeer.

    Ein ganz schön langer Schlag, den wir aber mit achtern und halben Wind in Schmetterlings­beseglung genießen konnten. Übersetzt heißt das, wir konnten die Strecke mit Segeln zu beiden Seiten und mit Wind von seitlich-hinten ohne weitere Wenden bestreiten😄 Nur zwei Pausen waren nötig. Einerseits durch die Brücke, die das IJmeer vom Markermeer trennt, und die Schleuse, die den Wasserstand zwischen dem Markermeer zum IJsselmeer reguliert. Geprägt war der Tag aber durch die zahlreichen Fragen, die die Teens am Vortag vorgebracht hatten.

    So haben wir heute einen Workshop für die eher älteren Teens ermöglicht, die wissen wollten, wie sie sich zum Thema Liebe und Nähe zu einander positionieren sollten und was sie besser meiden, auch wenn die Freunde um sie herum anders darüber denken. Klar wurde hierbei, wie verletzlich unsere Seelen sind und dass Gott uns schützen möchte.

    In Urk, einem sehr schönen Hafenort, gab es Burger Delux mit Fleisch direkt vom Grill. Ja, auch das ist auf dem "Vliegenden Holländer" möglich. Stärkung war auch nötig, denn
    Abends gab es ein sehr ernstes und schweres Thema:

    Wie verhält es sich mit dem Leid auf der Welt, woher kommt das? Wann sind Menschen die Verursacher, wann ächzt die Welt durch Naturgewalten und wo und wann brachte Gott Leid über die Menschen und warum? Das waren Fragen, die den Teens unter den Nägeln brannten. Als Fazit wurde deutlich, dass man sich über das Leid ausschließlich beklagen kann, oder aber sich selbst die Frage stellt: Warum änderst du nichts?

    ❤AMSTERDAM!❤

    14.8.2018 - Nachdem unser Skipper uns die besten Highlights der City erklärt hat und beteuert hat, dass Amsterdam eine relativ zu anderen Großstädten ruhige und sichere Stadt ist, sind die Teens um 11:00 Uhr in Gruppen losgezogen. Das heißt, die erste Gruppe, die mit dem gemieteten Boot die Grachtentour machen durfte, wurde am Schiff abgeholt und musste den Weg bis zur City nicht laufen.

    Mit unserem Jugendreferenten als Bootsführer erlebten die Teens Amsterdam aus der sehr gediegenen, manchmal provinziellen, Perspektive, mit Einblicke in die den Grachten zugewandten Terrassen und Kleinstgärten, den zahlreichen Hausbooten und den unzähligen, malerischen Brücken. Amsterdam hat sehr viele Facetten zu bieten, sei es die Einkaufs-City selbst, aber auch die vielseitigen Museen und Parks. Museen waren nun für die Teens nicht ganz so interessant, einzige Ausnahme Madame Tussaud. Dafür war die City und vor allem das Hard Rock Café vor den Teens nicht mehr sicher. Den Hard Rock Look (Amsterdam) wird man nun in Lüttringhausen öfter sehen 😂

    Mit platten Füßen, aber guter Laune ging es dann ins Abendprogramm, wobei es heute etwas anders verlief. Heute sollten die Teens das Thema "David" auf sich selbst bezogen beleuchten und einige Themen für die nächsten Abende formulieren. Dies wurde rege angenommen.

    PS: Diese Nacht hatten wir holländischen Besuch - zwei Katzen haben es sich bei uns im Schiff gemütlich gemacht und nach was zu essen gesucht. Sie mochten sich nur mit Einsatz einer Wasserpistole über reden lassen das Feld zu verlassen 😂

    Thema David und Goliath

    13.8.2018 - Nachdem die Crew gestern laaaange ausschlafen konnte, war das Programm heute nicht ganz so gnädig. Geplant war, sehr früh rauszufahren, um pünktlich an der Schleuse zu sein. Die macht nämlich schon um 16:00 dicht und dann wäre Amsterdam nur ein schöner Traum für heute gewesen. Früh raus haben wir gemeistert, inklusive eines blitzartigen Großeinkaufs🛒. Hierzu muss mal gesagt werden, dass die Küchencrew entschieden zur Harmonie der Freizeit beträgt, denn es war bis heute für jeden immer echt lecker!!!! Und dass will bei 34 Meinungen schon was heißen.

    Nun hatte sich das Wetter aber anders entschieden und legte eine gewittrige Wolkendecke über das IJsselmeer. Für die Segel hieß dies, nicht aus der Verschnürung raus zu kommen. (Was so ein richtiges Segel ist, will lieber in den Wind, aber bei Gewitter mit Böen entschied sich der Skipper verständlicherweise gegen das Segeln). Somit waren wir unter Motor schon am frühen Nachmittag in Amsterdam (und zwar am Kai mitten im Zentrum) und konnten schon für drei Stunden ausschwärmen👍🏼

    Der morgige Tag wird für die Teens sicher eine Herausforderung, denn sie werden den ganzen Tag die Stadt erkunden, mit einem gecharterten Boot (Marke Nussschale seinesgleichen) Amsterdam aus Sicht der Grachten genießen und vieles mehr (das Shoppen nicht zu vergessen😄).

    Wie wir mit Herausforderungen umgehen können, wie Gottvertrauen und Loyalität zu Gott uns dabei helfen kann, war da als Thema des Abends (David und Goliath) nur passend 😊

    Nächster Halt: Monnickendam

    12.8.2018 - Ausgelaufen wurde heute erst um 12:00, um das Städtchen Hoorn noch ein bisschen genießen zu können.

    Leider war die "Kermis" noch nicht in Betrieb, aber just heute war das Jagen nach Pokémon besonders günstig, da sich mehr als gwöhnlich in Hoorn finden ließen😄 (Gamer unter den Lesern kennen diese Sucht🤣)

    Bei geschlossener Wolkendecke ging es los. Es klärte sich aber im Laufe des Nachmittags so auf, dass wir kurz vor unserem Ziel die Segel einpackten und noch kurz vor Anker gingen um in die Fluten zu Springen. Lange dauerte dieses Vergnügen allerdings nicht, weil auf uns ein Seepflanzen-"Wald" wartete, der uns an den Beinen "packte". Das war einigen dann doch zu gruselig.😄

    Monnickendam ist wieder einer der schönen kleinen Hafenorte, die wir lieben gelernt haben. Diese Städtchen haben etwas Unschuldiges an sich.

    Nicht so unser biblischer Held David, dessen Leben wir ja auf dieser Freizeit begleiten. Es wurde noch einmal ganz deutlich, dass wir noch so Helden sein können und dies sogar bestenfalls unter der Fahne Gottes ausleben wollen - ohne die Vergebung Gottes durch Jesu Opfer, auch wenn wir ihm unsere Fehler und Fehltritte ehrlich bringen, werden wir scheitern. Und Gott zeigt uns in der Bibel, wie wichtig das Einsehen unseres fehlbaren Wesens ist und wie wir mit ihm vor Gottes Augen bestehen können.

    Segeln nach Hoorn

    11.8.2018 - So, nun wissen wir das auch! Segeln macht definitiv Spaß!!!!

    Bei genialem Wind, tollem Sonnenschein und super guter Laune segelten wir von Makkum nach Hoorn. Da der Wind aus Südwest kam, musste der "Vliegende Hollander" kreuzen und demnach die Crew einige Segelmanöver absolvieren. Anstrengend, aber toll. Mit dieser Mannschaft macht einfach alles Spaß, weil alle, wenn es darauf ankommt bereit sind sofort zu handeln.

    Da es sich aber um kein hochmodernes Schiff handelt, waren die sanitären Anlagen bei dem Seegang geruchstechnisch eine Herausforderung😄 Daher waren die meisten Jugendlichen seeehr viel oben an der frischen Luft.😁

    Heute abend wartete ein schönes Event auf uns: Eine der größten Kirmes' der Niederlade startete heute!!!! Dieser Umstand produzierte ein Strahlen in die Gesichter Teens.

    Zur großen Überraschung hatten wir Besuch aus Remscheid. Nancy, auch Teenkreis-Betreuerin😍 Es wurde für alle ein langer schöner Abend.

    Windstärke 10

    10.8.2018 - Wow, was für ein Tag! Zum Glück waren alle gut ausgeschlafen und aufmerksam als wir um die Mittagszeit ausgelaufen sind. Bei Windstärke 6 verließ der "Vliegende Hollander" den Hafen von Terschelling Richtung Makkum.

    Schon während des Segelsetzens überraschte die Mannschaft eine Schlechtwetterfront mit starkem Regen und heftigem Wind, sodass der Skipper nach vollendetem Werk direkt die Ansage zum Segel bergen gab. Keine Minute zu früh, denn die Böen erreichten Windstärke 10. Segler wissen, was es heißt, wenn in solchen Momenten die Segel noch stehen.

    Aber auch so war die nächste halbe Stunde sehr unruhig und brachte einige der Jugendlichen an ihre Grenzen. Hier zeigte sich der tolle Zusammenhalt dieser Gruppe. Die, die die Situation gelassener durchlebten, kümmerten sich rührend mit Zuspruch, Gebet und Nähe um die, die das Erlebnis aufgewühlt hatte.

    Um Nähe und Freundschaft ging es auch im Abendprogramm. Die Freundschaft von Daniel zu Jonathan zeigt uns beispielhaft, dass Gott möchte, dass wir Freundschaft pflegen sollen, einerseits mit den Menschen, die uns Gott zur Seite stellt, andererseits mit ihm selbst, durch Vertrauen und Zwiesprache.

    Fahrt in den Sonnenaufgang

    9.8.2018 - Was sich hier zeigt, ist der heutige Sonnenaufgang. Ja, genau, um 5:45 Uhr verließen alle die Federn, um in See zu stechen und die Segel zu hissen. Wenn man über den Seeweg von Texel aus nach Terschelling gelangen möchte, ist es ratsam die Tiedenzeiten zu berücksichtigen, um die Strömung gen Osten auszunutzen. Dies war der Grund des frühen Manövers😊.

    Belohnt wurde das durch die aufgehende Sonne und den tollen Wind. So macht Segeln Spaß!!!!

    Durch die Sandbänke, vorbei an dösenden Seehunden, gelangte der "Vliegende Hollander" schon in der Mittagszeit in den Hafen. Da Terschelling eine schöne kleine Innenstadt besitzt, war der Nachmittag, trotz aufkommenden Regens, nicht von Langeweile bedroht. (Einkaufen, Bummeln, Kaffeetrinken und gemeinsame Zeit genießen)

    Auch wenn wir von Ort zu Ort ziehen, haben ja alle noch ein zu Hause, das sicher auf sie wartet. Anders als David zur Zeit seiner Verfolgung. Und doch hat er seinem Widersacher verzeihen können - wir auch? Heute abend konnte, wer wollte, diesem Impuls nachgehen, was rege und dankbar angenommen wurde.

    Ein Tag auf Texel

    8.8.2018 - In vier Gruppen aufgeteilt haben wir Texel unsicher gemacht: Schwimmen im Spaßbad, Strand, die Seehund-Aufzucht-Station und Shoppen waren angesagt.

    Auf dem Drahtesel ging es gemeinsam ins Zentrum der Insel, wo wir uns dann zu den verschiedenen Aktivitäten aufteilten. Gut nur, dass es nicht so heiß war, denn manche von uns haben ganz schön Kilometer abgerissen🚴🏼‍♀🚴🏻‍♂. Allerdings quittierten dies einige Körperteile auch direkt 😄.

    Abends saßen wir bei Lobpreis und Andacht zusammen. Thema der Abende ist das Leben und Wirken von David. Toll, dass wir hier die Brücke von den biblischen Berichten zu unserem eigenen Leben sehr eindrücklich geschlagen bekommen!!!!!

    Tolle Gemeinschaft, gute Denkanstöße

    7.8.2018 - Beständig ist die Änderung! Aufgrund zu gutem Wetter😊 aber zu wenig Wind, haben wir uns spontan entschieden, unter Motor gen Norden zu fahren, bis kurz vor die Schleuse (Das Tor zur Nordsee).

    Die Zeit bis zur Flut und damit zum Übergang in die Nordsee, mussten wir ja sinnvoll nutzen - Abkühlung durch BADEN!!! Unterwegs haben wir Robben und Delfine begrüßen dürfen!!!

    In der Nordsee frischte es auf, sodass sich das Segelsetzen doch noch lohnte. Zielhafen: Ouldeschild/Texel.

    Fazit: tolle Gemeinschaft, gute Denkanstöße für unser (Glaubens-)Leben 👍🏼

    Bereit zur Abfahrt aufs Meer

    6.8.2018 - Nach einer total reibungslosen Anreise waren wir schon um elf Uhr an Deck, die Zimmer gecheckt und bezogen und fertig zur Abfahrt.

    Bei strahlendem Sonnenschein wurden das erste Mal die Segel gehisst. Viel Fahrt haben wir nicht gemacht, aber egal! Der Moment, wenn der der Motor ausgeht und die Segel den Antrieb übernehmen ist unbeschreiblich schön.

    Abgerundet wurde dies mit einem Badestop kurz vor Enkhuizen, was bei der Hitze sehr willkommen war!

    Alles gepackt

    6.8.2018 - Große Aufregung auf dem Schützenplatz in Remscheid-Lüttringhausen um 7:00 Uhr morgens. Die Jugendlichen freuen sich auf die Reise nach Holland.

    Diejenigen, die in Remscheid zurückbleiben, sind wahrscheinlich ein wenig neidisch ...

    Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
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